Auftritte
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3. März 20.00 Uhr
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"Jam for Uwe"
Uwe Kropinski (g) & Gäste
Johannes Bauer (tb), Conny Bauer (tb), Michael Heupel (fl), Joe Sachse (g), Hermann Keller (p), Hagen Stüdemann (b), Baby Sommer (dr), Thomas Brückner (Sprecher), u a
Poetenweg 28, 04155 Leipzig, Tel.: 0341 / 562 96 704
Mediencampus Villa Ida
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Ausstellungen
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November 2011
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Portrait von Mathias Schümann
Erschienen zur Kunstbörse 2011 der Ostseezeitung
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Verloren in den Abgründen der Werke
Hagen Stüdemanns Bilder stellen grundsätzliche Fragen auf heitere Art und Weise
Schwarz und Wieß. Farbe und Nicht-Farbe. Anfang und Ende. Man gerät schnell an grundsätzliche Fragen, wenn man sich mit den Arbeiten von Hagen Stüdemann auseinandersetzt. Was auf den ersten Blick mitunter einleuchtend, sogar gefällig erscheint, das entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als immer wieder neuer Versuch, die Frage nach dem Sein oder Nichtsein zu beantworten. Das eigene Dasein und das des Betrachters in Frage zu stellen, darum soll es in anspruchsvoller Kunst schließlich gehen.
Es ist ein Vorzug der Arbeiten von Hagen Stüdemann, dass sie auf grundsätzliche Fragen durchaus klare, einleuchtende und vor allem heitere Antworten finden. Sein bestimmendes Sujet ist die Frau. Auf seinen Blättern tummeln sich laszive Schönheiten, räkeln sich in verschnörkelten Betten, blicken versonnen aufs Meer, stehen nackt oder nur spärlich verhüllt in Schlafzimmern oder Hotelsuiten. Angeregt und ermattet gleichermaßen von Liebesspiel, vom Spiel der Geschlechter, der Beziehungen. Lebensfreude, Sinnlichkeit, jenes unerhörte Gefühl der Verliebtheit setzt Hagen Stüdemann in immer neuen Blättern um, ohne dabei aufdringlich oder gar kitschig zu wirken. Davor bewahren ihn die Akkuratesse und die innere Logik seiner Bilder, deren Spannung durch Reduktion aufgebaut wird.
Dieses intensive Wegnehmen des Ablenkenden, Irritierenden und Überflüssigen ist bei Stüdemann ein langer Prozess, der mit Skizzen und Zeichnungen beginnt und in Bildern endet, deren karge Überschwänglichkeit ihnen die Gültigkeit von unmittelbar einleuchtenden Plakaten gibt. Eine fertige Grafik sei die "Summe der richtigen Entscheidungen, die ich getroffen habe", sagt der Künstler und sieht sich damit in die Verwandtschaft all jener gerückt, deren Experimentieren sich an einer die Richtung vorgebenden Frage ausrichtet, die sich auch auf die Logik der Bilder auswirkt. "Kunst ist für mich die Suche nach einer universellen Wahrheit, vergleichbar mit Wissenschaft oder Religion. Ich erspüre Zusammenhänge, die aber vage bleiben und eher intuitiv erfahrbar sind."
Bei der Umsetzung seiner Ideen wählt Stüdemann grundsätzlich Techniken der Reproduktion, vor allem der des Siebdrucks, ein perfektes Verfahren für seine Bilder, in denen sich Formen und Figuren in Rastern und Ornamenten aufzulösen scheinen, und in denen an den messerscharf gezogenen Grenzen zwischen Schwarz und Wieß eben immer wieder die Frage nach dem Wechselspiel von Figur und Grund aufleuchtet. Den harten Prozess des Entwickelns derartiger Augenfallen, in denen sich Leiber aus Schraffuren und Streifenmustern herausarbeiten, soll man am Ende aber nicht mehr als Spuren auf dem Blatt nachvollziehen können. Was für Stüdemann in der Grafik zählt, das ist das überzeugende Ergebnis, die gelungene Umsetzung. Der mühsame Weg dorthin geht in der klaren Formulierung auf.
Seit 2010 entstehen Hagen Stüdemanns Werke wieder im Mecklenburgischen. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin und den zwei Kindern ließ er sich in dem Örtchen Vilz östlich von Rostock nieder. Dorthin war die Familie nach mehrjährigem Berlin-Aufenthalt gezogen. Warum weg aus der Metropole? "Lebensqualität", sagt Hagen Stüdemann gleichermaßen lächelnd und achselzuckend. Es dürfte auch alte Verbundenheit sein, die Stüdemann nach Mecklenburg führte. Schließlich kam der Künstler 1972 in Rostock zur Welt. Ende der Achtziger sammelt er erste künstlerische Erfahrungen an der damaligen Fachschule für Kunst in Heiligendamm. Ab 1991 studierte er dann Grafikdesign in dem Ostseebad, seit 1995 arbeitet er als freier Künstler.
Wer Hagen Stüdemann in den vergangenen Jahren erlebt hat, der bekam es nicht nur mit dem Grafiker, sondern auch mit dem Musiker Stüdemann zu tun. Als Jugendlicher lernte er Gitarre, später beschäftigte er sich vor allem mit dem Kontrabaß. Musik - das war für das Doppeltalent Hagen Stüdemann vor allem in der Berliner Zeit Lebensmittelpunkt. Sein unkonventioneller Free Jazz am Solo-Bass oder mit kleinem Jazz-Ensemble war gefragt. An der Seite des Klarinettisten Theo Jörgensmann, Stüdemanns musikalischer Mentor und langjähriger Wegbereiter, arbeitet er daran, den Free Jazz weiterzuentwickeln. Dokumentiert ist dies auf mehreren CDs.
Erkundungen unternimmt Stüdemann auch auf diesem Gebiet, jedoch anders gelagert als in der Grafik. Zählt dort die perfekte Illusion, ist der auf CD gebannte oder live im Konzert vorgetragene Jazz Ausdruck des unmittelbaren Suchens. "Als Musiker bin ich Optimist und glaube an die authentische Formulierung", sagt er. Die Suche nach dieser größtmöglichen Intensität mache gerade den Reiz des Jazz aus. Und auch dabei erlebt der Zuhörer das enge Beieinander von Klang und Stille, von Harmonie und Atonalität, von Sein oder Nichtsein.
Der Rückzug nach Vilz bedeutet für Hagen Stüdemann auch eine neue Balance zwischen bildender Kunst und Musik, zwischen Familie und den Anforderungen des Hofs.
Eine erste große Ausstellung in der Galerie am Alten Markt in Rostock vor einigen Wochen zeugte bereits von der in der ländlichen Idylle einsetzenden Kreativität des Künstlers. Und dabei mangelt es ihm nicht an Ideen. Denn außer an seinen Grafiken arbeitet er an Skulpturen, an Motiven für Kinder-T-Shirts, die, im kleinen Kreis angeboten, sich bereits größerer Beliebtheit erfreuen. Schließlich in der Gestaltung zum Beispiel von CD-Covern. Die Kunst von Kunst zu leben? Diese Frage stellt sich Hagen Stüdemann so nicht. Seine Kunst soll mit Markt und Kommerz nicht vordergründig assoziiert werden. "Diese Frage trifft nicht das Wesen der Kunst, sondern nur einen Nebeneffekt der Rolle, die Kunst in einer Gesellschaft zu spielen vermag." In einer Gesellschaft, die den suchenden Blick, die gefundene Arbeit des Künstler als Arbeit an der Wahrnehmung respektiert und akzeptiert. Indem sie sich in den Abgründen seiner Werken produktiv verliert.
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17. Januar
bis 30. April |
Rathaus Tessin
Am Markt, 18195 Tessin
Di 9.00-12.00 Uhr & 13.00-18.00 Uhr
Do 9.00-12.00 Uhr & 14.00-16.00 Uhr
Fr 10.00-11.00 Uhr
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12. Mai
bis Ende Juni |
"Imaginäre Portraits"
"Kunsthaus Bützow", Langestr. 20, 18246 Bützow
Tel. 03 84 61 / 91 822
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26. - 28. Mai (Pfingsten)
jeweils 11.00 - 19.00 Uhr
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Kunst Offen "Sommergalerie"
Hagen Stüdemann - Siebdrucke
Gesine Hofmann - sommerliche Mode
tägl. 13.00 Uhr: Demonstration des Siebdruckens durch den Künstler
27. Mai: Kunstmarkt mit GAZ (Galerie auf Zeit, Rostock) Christorph Chciuk, Felix Fugenzahn, Maxi Müller, Sebastian Volgmann u. a.
Gnoiener Chaussee 34, 18195 Vilz; Tel.: 03 82 03 / 65 1 64
www.hannehof.de
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26. Mai - 30. Sep
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Ausstellung in der "Sommergalerie"
Sa, So 14,00 - 18,00 Uhr
Gnoiener Chaussee 34, 18195 Vilz; Tel.: 03 82 03 / 65 1 64
www.hannehof.de
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In folgenden Galerien ständig vertreten
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Galerie Klosterformat
Klosterhof 5, 18055 Rostock, Tel: 0381 / 510 85 77
Di-Sa 11-18 Uhr
www.klosterformat.de
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Kunsthof Gresenhorst
Dorfstr. 1, 18337 Gresenhorst, Tel.: 03 82 24 / 8 04 56
Di-So 10-18 Uhr
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Roter Pavillon
Am Camp, 18209 Bad Doberan; Tel.: 03 82 03 / 124 04
Di-Sa 12-17 Uhr
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Bilderbühne Wismar
Schweinsbrücke 11, 23966 Wismar; Tel.: 0151 / 56 14 20 93
Di 11-15 Uhr, Do & Fr 11-18 Uhr
www.bilderbuehne.com
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Zeichenunterricht
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4-6 Mai
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Wochenendkurs "Tiere zeichnen"
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1-3 Juni
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Wochenendkurs "Malen im Recknitztal"
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Der Grafiker Hagen Stüdemann lädt an zwei Wochenenden im Mai und Juni zu intensivem Unterricht in familiärer Atmosphäre auf seinen ehemaligen Mecklenburger Bauernhof ein. Die beeindruckende vorsommerliche Natur des Recknitztales mit seinen wildromantischen Hügeln und alten Wäldern und die vielen artgerecht lebenden Tiere des Hofes bilden thematische Schwerpunkte.
Um nach der Natur zu malen, sind Fahradausflüge zu den schönsten Ausblicken geplant.
Die zwei komfortablen und gemütlichen Ferienwohnungen (2 Einzel- und 3 Doppelbettenschlafzimmer, gemeinsame Küche sowie zwei Bäder) bieten 5 bis 10 Teilnehmern Platz. Die freundlicher Hofbewohnern samt dem Allerlei der Haustiere (Ponys, Hühnern, Ziegen, Katzen, Hunden etc.) und die Vollverpflegung mit köstlichen vegetarischen Gerichten sorgen für Ihr wohl.
Eindrücke des Hofes kann die Internetseiten www.hannehof.de vermitteln.
Willkommen sind auch Begleitpersonen von Kursteilnehmern, die lediglich ein wenig "urlauben" möchten.
Das Kurswochenende eignet sich für Anfänger und Fortgeschrittene, da Hagen Stüdemann individuell jeden Teilnehmer betreut. Durch jahrelange Dozententätigkeit an der Volkshochschule sowie an der Kunstschule Rostock hat er sich dafür eine besondere Befähigung erworben.
Wochenende 04.-06. Mai 2012 "Bauernhoftiere beobachten und zeichnen"
mögliche Techniken: Kohle, Rötel, Pastellkreide, Bleistift, Graphit, Feder
Bevorzugtes Werkzeug & Skizzenbuch + Zeichenkarton A2 oder A3, bitte mitbringen
Freitag, 04.Mai 2012
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ab 15 Uhr
16 Uhr
17 - 19 Uhr
ab 20 Uhr
Samstag, 05.Mai 2012
zwischen 8 und 9 Uhr
10 - 13 Uhr
13 - 14,30 Uhr
14,30 -16,30 Uhr
16,30 Uhr
ab 19 Uhr
Sonntag,06.Mai 2012
zwischen 9 und 10 Uhr
10 - 13 Uhr
14 Uhr
ab 15 Uhr
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Anreise
gemeinsames Willkommensvesper - kurzes Vorstellen und Besprechung
Zeichnen
gemeinsames Abendessen in gemütlicher Runde am Lagerfeuer
Frühstück
Zeichnen
Mittagessen und Pause
Zeichnen
Vesper, Freizeit, Atelierbesichtigung, Hagen Stüdemann stellt Technik
und Werk vor
Abendessen, kaltes Buffet
Frühstück
Zeichnen
Mittagessen Freizeit, Abreise bis 18 Uhr
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Wochenende 01. - 03.Juni 2012 "Landschaft des Recknitztals - ein Malwochenende"
mögliche Techniken: Tempera, Acryl, Gouache
Bevorzugtes Werkzeug & Skizzenbuch + geeigneten Block, Bleistift bitte mitbringen
Freitag, 01. Juni 2012
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ab 15 Uhr
16 Uhr
17 - 19 Uhr
ab 20 Uhr
Samstag, 02.Juni 2012
zwischen 8 und 9 Uhr
10 - 13 Uhr
13 - 14,30 Uhr
14,30 - 16,30 Uhr
17 Uhr
ab 19 Uhr
Sonntag,03. Juni 2012
zwischen 9 und 10 Uhr
10 - 13 Uhr
14 Uhr
ab 15 Uhr
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Anreise
Willkommensvesper, kurzes Vorstellen, Besprechen
Malen
gemeinsames Abendessen in gemütlicher Runde am Lagerfeuer
Frühstück
Fahradtour und Malen
Picknick und Pause
Malen
Vesper auf dem Hof, Freizeit
Atelierbesichtigung, Hagen Stüdemann stellt Technik und Werk vor
Abendessen, kaltes Buffet
Frühstück
Malen
danach Mittagesse
Freizeit, Abreise bis 18 Uhr
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Preise:
100,00 € / 10 Stunden
80,00 €
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Pro Person und Wochenende
Kursgebühr
Übernachtung und Verpflegung
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Anmeldung über die Volkshochschule Rostock
Frau Gerburg Alich
Tel: 0381 4977025
www.vhs-hro.de
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